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Mercedes W126 500SEC
mit Venturi-Anlage

Besitzer: Andre' Ross (Andre 500SEC)
 

Andre' schreibt dazu:

Das Auto (W126 500SEC EZ.4.91) wurde bei einem KM-Stand von 198.155KM mit einer geregelten Venturi-Anlage
(LoGas Verdampfer) ausgerüstet.

Mittlerweile habe ich damit gute 17.000km zurückgelegt und somit eine Menge Geld gespart.
 
Bis auf ein paar kleine Probleme am Anfang, die höchstwahrscheinlich Folge einer defekten Lambdasonde waren, läuft die Anlage störungsfrei.

Der Verbrauch pendelt meist zwischen 16 und 19 Ltr., was teilweise vom Gasfuß und teilweise vom Mischungsverhältnis (z.B. 95/5 oder 60/40) abhängig ist. 
Natürlich sind auch Ausreißer möglich, so habe ich es z.B. schon geschafft mit einem Durchschnittsverbrauch von 13Ltr. LPG á 100km auszukommen.
Obwohl die Ansaugrüssel des Luftfilters nicht im Wind hängen, sind die Fahrleistungen mit denen vor der Umrüstung identisch.
Die Vmax beträgt laut Tacho 240km/h bei ca. 4.500U/min., die Beschleunigungswerte habe ich nicht gemessen konnte aber auch 
keine spürbare Veränderung feststellen.

Das einzige was mich nicht ganz glücklich macht, ist das die Ansaugrohre des Luftfilters nicht im Wind hängen und nur etwas hinter die Scheinwerfer gelegt wurden! Zwar habe ich keine spürbaren Verluste was die Leistung betrifft, jedoch stirbt mir der Motor bei hohen Außentemperaturen oft ab bzw. hat er beim Anfahren kaum Leistung. Der Grund dafür ist, das bei hohen Temp. der Viskolüfter mehr Wind macht und voll in die Ansaugrohre weht was bekanntlich den Venturieffekt stört  :-(

Ich hatte die Ansaugrohre versuchsweise auch schon auf den dafür vorgesehenen Plätzen - also voll im Wind - was, solange ich Gas gegeben habe, auch prima funktionierte. Im Schiebebetrieb und beim Anfahren ging jedoch der Motor fast immer aus.

Abhilfe würde vermutlich nur ein anderer Verdampfer, mit dem man einen Druckausgleich zwischen der Airbox herstellen kann, schaffen.


Umrüster:         AutoCOM
                        KFZ-Meisterbetrieb
                        Rosenau 25
                        96472 Rödental

 


LPG-Einfüllstutzen hinter Klappkennzeichenhalter. 
Am Schmutz, der um den Einfüllstutzen haftet,
kann man erkennen das bei der Versiegelung/Rostvorsorge
von Seiten des Umrüsters nicht mit Wachs gespart wurde.
Ich konnte trotz Winterbetrieb keine Roststellen an div. Bohrungen etc. finden.


Da ich in der Reserveratmulde einen 70Ltr. 4-Lochtank
habe der ein paar cm übersteht, habe ich aus einer
10mm Sperrholzplatte eine Erhöhung gebaut.
 Als Schablone habe ich einfach den original Teppich genommen.
 Der Teppich liegt normalerweise auf der Sperrholzplatte, damit diese verdeckt ist!

Da ich in der Reserveratmulde einen 70Ltr. 4-Lochtank
 habe der ein paar cm übersteht, habe ich aus
 einer 10mm Sperrholzplatte eine Erhöhung gebaut.
 Als Schablone habe ich einfach den original Teppich genommen.
Der Teppich liegt normalerweise auf der Sperrholzplatte,
damit diese verdeckt ist!

 

70 Ltr. 4-Loch-Tank mit Innenentnahme






 

Mit Wachs versiegelte Bohrungen, die im Zuge
 der Umrüstung notwendig waren.

Mit Wachs versiegelte Bohrungen, die im Zuge
 der Umrüstung notwendig waren.

LPG-Tankanzeige bzw. Umschalter Gas/Benzin (Der freie Steckplatz beherbergte früher den Hupen-Schalter und hat mit der Umrüstung nichts zu tun!)



Ansicht Motorraum

Verlegung Ansaugrüssel Fahrerseite

Verdampfer, Schrittmotor und Y-Stück Gasleitung zum Mischer 


Verdampfer, Schrittmotor und Y-Stück Gasleitung zum Mischer 


Luftfilter, Gasleitung und Mischer(ohne Höherlegung des Luftfilterkasten)

Luftfilter, Gasleitung und Mischer(ohne Höherlegung des Luftfilterkasten)

Luftfilter, Gasleitung und Mischer(ohne Höherlegung des Luftfilterkasten)

Elektrische Anschlüsse. 
Außer den beiden mit "Schutzrohr" versehenen Kabeln,
ist nichts zu sehen.